Wikingerschach

Video: Wikingerschach-Spiel mit Erklärung

Video: Beispiel eines Turnierspiels

Spielort:

 

 

Wikingerschach Spielregeln

 

Spielfeld

8m x 4m

Spielbeginn

Nach der Spielvorbereitung (Aufbau der Kubbs (Holzklötze) und bestimmen, welche Mannschaft beginnt(jeweils ein Spieler versucht sein Wurfholz so nahe wie möglich an den König ranzuwerfen, fällt der König jedoch um, so ist dieser Satz bereits verloren)) kann gespielt werden. Zu Beginn des Spiels bekommt die Mannschaft, welche anfängt, alle 6 Wurfhölzer. Diese werden unter dem Team aufgeteilt.

Die Wurftechnik

Das Wurfholz muss an einem Ende gehalten werden und muss der Länge nach geworfen werden. Der Handrücken zeigt dabei nach vorne und der Stab wird von unten her geworfen. Der Stab darf weder in der Mitte angegriffen und geworfen werden, noch darf der Stab horizontal geworfen werden. Auch rotierende Würfe sind im Spiel nicht erlaubt. Bei jedem Wurf sollte das Wurfholz die Hand des Werfers verlassen.

Spielregeln

Jedes Team versucht die Basiskubbs der gegnerischen Mannschaft mit den Wurfhölzern umzuwerfen. Alle Kubbs bleiben umgeworfen liegen, bis der letzte der 6 Wurfhölzer geworfen wurde. Nachdem das erste Team mit seinem Zug fertig ist, sammelt das Team B die Wurfhölzer und die umgefallenen Kubbs ein. Zuerst werden jetzt die umgefallenen Kubbs (auch Feldkubbs genannt) in die gegnerische Hälfte geworfen. Das gegnerische Team stellt die Kubbs dort auf, wo sie gelandet sind. Hierbei spielt es keine Rolle in welche Richtung die Kubbs aufgestellt werden. Wichtig ist hier nur, dass der Feldkubb, wenn er aufgestellt wird, noch in dem Spielfeld des gegnerischen Teams ist. Sollte dies in einer Richtung nicht möglich sein, so muss der Feldkubb in die andere Richtung aufgestellt werden. 

Wird ein Kubb nicht in das gegnerische Feld geworfen, sondern landet außerhalb, so ist dies ein Straf-Kubb. Die gegnerische Mannschaft darf diesen Kubb in der eigenen Spielfeldhälfte aufstellen, wo sie es will. Aber minimal eine Wurfholzlänge vom König oder von der Spielfeldbegrenzung entfernt.

Ein Tipp: Die Kubbs sollten möglichst nahe an die Mittellinie geworfen werden, da dadurch die Distanz zum Umwerfen kürzer ist.
Feldkubbs sollten alle auf eine Fläche zusammengeworfen werden, damit bei der nächsten Runde die Trefferquote höher ist.

Nächste Runde

Anschließend versucht das Team B, die Feldkubbs wieder umzuwerfen. Dabei ist wichtig, zuerst die Feldkubbs abzuräumen und erst dann darf wieder auf die Basiskubbs, welche auf der Grundlinie stehen, geworfen werden. Fällt trotzdem ein Basiskubb, so wird dieser einfach wieder aufgestellt. Nachdem ist Team A wieder an der Reihe und sammelt wieder alle umgefallenen Kubbs um und wirft diese in die gegnerische Hälfte. Ist es Team B nicht gelungen, alle Feldkubbs in der zweiten Runde umzuwerfen, darf Team A bis zu dem Feldkubb vortreten, welcher dem König am nächsten steht. Ab jetzt wird nicht mehr von der Grundlinie aus geworfen, sondern von der Linie, die dieser Feldkubb bildet. Natürlich nur solange der Feldkubb bei der nächsten Runde noch steht.

Satzende

Sind von einer Mannschaft alle Basiskubbs und Feldkubbs abgeräumt worden, so darf von der Grundlinie aus auf den König geworfen werden. Fällt dieser um, so hat die Mannschaft den Satz gewonnen. Sollte aber unter dem Spielverlauf der König unabsichtlich von einer Mannschaft umgeworfen werden, so hat diese verloren, welche den König vorab schon getroffen hat.

Spielwertung

Gespielt werden maximal 2 Sätze (Zeitbegrenzung pro Spiel : 20 min)

 

Gespielt wird eine Gruppenphase Jeder gegen Jeden. Anschliessend Viertelfinale, Halbfinale, Finale und Platzierungsspiele

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